Wenn der Name Trpanj von dem Verb „leiden“ abgeleitet wird, dann muss man sagen, dass die Bewohner dieser Ortschaft bereits von Anfang an leiden mussten, da ihnen die Natur nicht genug weichen und fruchtbaren Boden und weite Felder, wo sie ihre landwirtschaftliche Tätigkeit erfolgreich nachgehen könnten, geschenkt hat.

Bereits in der Vorgeschichte wurde von dem Menschen die Anziehungskraft der Lokalität des heutigen Trpanj erkrannt, so dass die Kontinutät des Lebens in diesem Gebiet von den in die Geschichte reichenden Zeiten bis heute verfolgt werden kann.

So wurden auf den Hängen des Hügelchen Gradine, das über dem Kai dominiert, handgemachte Stücke aus vorgeschichtlicher Keramik gefunden, die nebst Spuren von Trockenmauern darauf deuten, dass sich an dieser Stelle eine vorgeschichtliche Siedlung in Form einer Festung befunden hat.

Trpanj, als eine alte Ortschaft, hat aus ihrer langen Geschichte ein großes Kulturerbe, von der spätantiken Festung Gradine bis hin zu Kirchen, kleinen Kapellen und Denkmälern.

Gradina

Auf dem Hügel unmittelbar oberhalb des Hafens befindet sich die geräumige Festung Gradina, die wahrscheinlich in unsicheren Zeiten der Spätantike entstanden ist, als der byzantinische Kaiser Justinian die Ostgoten aus dem Illyrikum zwecks ungestörter Seefahrt vertrieben hat.
Die Treppen und der Weg, die zu diesem bedeutenden Kulturdenkmal, das ein hervorragender Aussichtspunkt ist, führen, stammen aus dem Jahr 1936.
 

Touristischen Gemeinschaft Trpanj

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